«Das Das, das bleibt in der Familie, dort kommt es in der besten vor!»

DIE KRAUTFLUT

 

 

Eine Verrenkung nach der gleichnamigen Erzählung von Franzobel.

Michael:
«Das ist halt, dass es, das heisst, und dann mindestens, wenn nicht, um einigermassen, vor allem darum, dass, das heisst, dass auch das eine Art und dann ist, also wenn, wenn, dann ist, was ist das, weil, das ist ja alles. Ich weiss auch nicht, das ist jetzt, denke ich mir, und das ist, das ist ja ohnehin so, dass ich, was ohnehin, aber damit kann es, ich weiss auch nicht, aber ich, ich habe, das heisst, da sind, da ist, wenn man, aber da, vielleicht und das ist ja, dann kann man, weil da, das heisst, dass, nur um zu zeigen wie man, man soll ja eher, meiner Meinung nach, das ist, glaube ich, und das ist dann vielleicht auch wirklich, also soweit, dass ich glaube, das ist doch ein Unterschied.»

Echo

Eine Stunde lang fesselnd. Schnell wird klar: Regisseur Michel Schröder findet eigene Töne für Franzobels Wortmusik. Er stellt die Sätze des Autors in einen eigenen, hochgradig künstlichen Raum hinein. (...) So verschafft sich die Inszenierung Freiraum gegenüber dem Text. So bekommt sie auch eine eigentümliche Komik.
TAGES ANZEIGER

 

Was Vanessa Brandestini, Monika Dierauer, Nils Torpus und Michael Wolf an Verlegenheit, Tapsigkeit, Betretenheit und Irritation in Stimme, Körperhaltung und Blicken anzubieten haben, ist in dieser Dichte schon ein kleines Meisterstück.
NZZ

 

Es hat nämlich etwas Entzückendes, wenn die Figuren mit Nachdruck aufeinander einreden, als könne am Sinn ihrer Reden nicht gezweifelt werden – wo doch in Tat und Wahrheit diese Sturzbäche aus Neologismen und unvollendeten Sätzen dem Verständnis den allergrössten Widerstand entgegensetzen.
TAGES ANZEIGER

Besetzung

Spiel:
Vanessa Brandestini
Monika Dierauer
Nils Torpus
Michael Wolf

Inszenierung: Michel Schröder
Bühnenbild: Timo Allemann
Kostüme: Sabine Murer
Regieassistenz: Olivier Kolb
Musik: Marc Hofer / Jorgos Margaritis
Licht: Dean Strotz
Produktion: Claudia Frei

Unterstützt durch

Präsidialdepartement der Stadt Zürich

Premiere

24. Juni – 1. Juli 2000, Löwenbräuareal Zürich

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