«Tot sein kann jeder. Nicht aber lebendig sein. Nein, keiner kann tot sein. (Aber das ist dasselbe.)»

Ludwig. Hohl. Vorläufig. Endgültige. Fassung.

 

 

Theaterprojekt auf der Suche nach Ludwig Hohl

HOSCHI:

«Man spürt Zustände wiederkehren, welche die Menschen unmerklich dazu führen, nicht einmal mehr lesen zu können; ich meine gründlich lesen. Man begegnet mehr und mehr Leuten, denen man dadurch, dass man ihnen die geringste geistige Anstrengung zumutet, eine Art Beleidigung zufügt. (...)

Auf einer langen Wanderung durch den Stadtwald... sah ich endlich irgendwo einen liegen, der mir den Eindruck machte, dass er denke. Ich trat näher; da war es ein Baum.»

(...)

«Es gibt in der Kunst kein Konstruieren; und doch kann die Kritik mit Sinn sagen: «Es ist schlecht komponiert». Das schlecht Komponierte ist soweit fehlerhaft: kein Kunstwerk; wie der Baum, der schlecht komponiert ist, kein Baum ist. Dagegen «Es ist gut komponiert» soll die Kritik nicht sagen; was gut komponiert ist, ist schlecht komponiert.»


Echo

«Das Premierenpublikum lacht viel bei diesen an Selbstauflösung grenzenden Realitätsbewältigungen, brüchige Kontrastfolien zu den von Thomas U. Hostettler mit geschwollenem Furor karikierten Wortkaskaden eines Auserwählten, der seine nihilistischen Maximen in Form verbaler Orgasmen auskostet.»

TAGES-ANZEIGER


«Umso überraschender, dass es der freien Theatergruppe kraut_produktion gelingt, in sechzig Minuten gleich viererlei zu vermitteln: einen Blick auf das Werk, auf die Person, auf die idolatrisierende sowie auf die kritische Rezeption.»

NZZ AM SONNTAG


«Michel Schröder nähert sich dem querköpfigen Hohl mit Humor und nimmt sich seiner kämpferischen Verlorenheit mit Respekt an. Am Ende wird die ganze Trostlosigkeit seines Lebensk(r)ampfes deutlich, wenn es heisst: «Er hatte keine Feinde - und überhaupt nichts».»

NZZ


«Wer hätte das beim Lesen der «Notitzen» gedacht - urkomisch.»

NZZ AM SONNTAG

Besetzung

Spiel:
Thomas U. Hostettler

Roland Schmidt

Sandra Utzinger


Inszenierung: Michel Schröder
Bühnenbild: Duri Bischoff
Kostüme: Nic Tillein
Lichtbilder: Roland Schmidt
Licht: Christa Wenger (blendwerk)
Produktion: Thomas Keller
In Koproduktion mit Fabriktheater Rote Fabrik Zürich

Unterstützt durch

Präsidialdepartement der Stadt Zürich

Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung

Fachstelle Kultur Kanton Zürich

Ernst Göhner Stiftung

Premiere

Donnerstag 19. April 2007, 20h, Fabriktheater Rote Fabrik, Zürich

Vorstellungen 20.4.-27.4.2007


Gastspiele


Theaterdiscounter Berlin

Do 3. Mai 2007, 20h

Fr 4. Mai 2007, 20h

Sa 5. Mai 2007, 20h


Centre Culturel Suisse

10. September 2008

11. September 2008

12. September 2008

13. September 2008