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HOSCHI:
«Man spürt Zustände wiederkehren, welche die Menschen unmerklich dazu
führen, nicht einmal mehr lesen zu können; ich meine gründlich lesen. Man begegnet
mehr und mehr Leuten, denen man dadurch, dass man ihnen die geringste geistige Anstrengung zumutet,
eine Art Beleidigung zufügt. (...)
Auf einer langen Wanderung durch den Stadtwald... sah ich endlich irgendwo einen liegen, der mir
den Eindruck machte, dass er denke. Ich trat näher; da war es ein Baum.»
(...)
«Es gibt in der Kunst kein Konstruieren; und doch kann die Kritik mit Sinn sagen:
«Es ist schlecht komponiert». Das schlecht Komponierte ist soweit fehlerhaft: kein
Kunstwerk; wie der Baum, der schlecht komponiert ist, kein Baum ist. Dagegen «Es ist gut
komponiert» soll die Kritik nicht sagen; was gut komponiert ist, ist schlecht
komponiert.»
«Das Premierenpublikum lacht viel bei diesen an Selbstauflösung grenzenden Realitätsbewältigungen, brüchige Kontrastfolien zu den von Thomas U. Hostettler mit geschwollenem Furor karikierten Wortkaskaden eines Auserwählten, der seine nihilistischen Maximen in Form verbaler Orgasmen auskostet.»
TAGES-ANZEIGER
«Umso überraschender, dass es der freien Theatergruppe kraut_produktion gelingt, in sechzig Minuten gleich viererlei zu vermitteln: einen Blick auf das Werk, auf die Person, auf die idolatrisierende sowie auf die kritische Rezeption.»
NZZ AM SONNTAG
«Michel Schröder nähert sich dem querköpfigen Hohl mit Humor und nimmt sich seiner kämpferischen Verlorenheit mit Respekt an. Am Ende wird die ganze Trostlosigkeit seines Lebensk(r)ampfes deutlich, wenn es heisst: «Er hatte keine Feinde - und überhaupt nichts».»
NZZ
«Wer hätte das beim Lesen der «Notitzen» gedacht - urkomisch.»
NZZ AM SONNTAG
Spiel:
Thomas U. Hostettler
Roland Schmidt
Sandra Utzinger
Inszenierung: Michel Schröder
Bühnenbild: Duri Bischoff
Kostüme: Nic Tillein
Lichtbilder: Roland Schmidt
Licht: Christa Wenger (blendwerk)
Produktion: Thomas Keller
In Koproduktion mit Fabriktheater Rote Fabrik
Zürich
Präsidialdepartement der Stadt Zürich
Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung
Donnerstag 19. April 2007, 20h, Fabriktheater Rote Fabrik, Zürich
Vorstellungen 20.4.-27.4.2007
Do 3. Mai 2007, 20h
Fr 4. Mai 2007, 20h
Sa 5. Mai 2007, 20h
10. September 2008
11. September 2008
12. September 2008
13. September 2008