Seit Sommer 2006 erhält kraut_produktion die Gruppenförderung der Stadt Zürich.
«Das Premierenpublikum lacht viel bei diesen an Selbstauflösung grenzenden Realitätsbewältigungen, brüchige Kontrastfolien zu den von Thomas U. Hostettler mit geschwollenem Furor karikierten Wortkaskaden eines Auserwählten, der seine nihilistischen Maximen in Form verbaler Orgasmen auskostet.»
TAGES-ANZEIGER
«Umso überraschender, dass es der freien Theatergruppe kraut_produktion gelingt, in sechzig Minuten gleich viererlei zu vermitteln: einen Blick auf das Werk, auf die Person, auf die idolatrisierende sowie auf die kritische Rezeption.»
NZZ AM SONNTAG
«Michel Schröder nähert sich dem querköpfigen Hohl mit Humor und nimmt sich seiner kämpferischen Verlorenheit mit Respekt an. Am Ende wird die ganze Trostlosigkeit seines Lebensk(r)ampfes deutlich, wenn es heisst: «Er hatte keine Feinde - und überhaupt nichts».»
NZZ
«Wer hätte das beim Lesen der «Notitzen» gedacht - urkomisch.»
NZZ AM SONNTAG
Der Zürcher Michel Schröder gehört zu den stilsichersten Jungregisseuren des
deutschsprachigen Theaters; sein Stück über Rimbaud geht einen ungesicherten Kantengang.
NZZ
Kraut_produktion fait plus que du théâtre, il peint des tableaux vivants. Une
réussite.
AUX ARTS ETC
Nicht nur, dass sein Bühnenbildner, Duri Bischoff, und seine Kostümbildnerin, Nic
Tillein, auch in diesem Fall eine Arbeit leisten, die preiswürdig ist. (...) Schröder
mutet uns einen Materialien-Steinbruch zu, der mit ähnlichen Form- und Stilprinzipien wie
Rimbauds Poesie arbeitet: mit übergangslos nebeneinander gesetzten Bewegungen, Fragmenten und
gebrochenen Lineaturen; mit einer Alchemie blendender Bilder und einer exaltierten Fusion
disparatester Materialien.
NZZ
Ein sinnliches, buntes Kaleidoskop über die Irrfahrten eines menschlichen Hirns, das
verstörende Protokoll einer Kaskade von Abstürzen (...) Eine auch schauspielerisch und
musikalisch eindringliche Studie über eine letztlich in ihrer Widersprüchlichkeit
unfassbare Dichterfigur.
FREIBURGER NACHRICHTEN
Le jeu retenu, nuancé ou plus qu’exagéré des acteurs et actrices, sans
pathos donnent une sorte d’objectivité, une incontestabilité aux textes
extraits de différentes œuvres de Rimaud (...) Une performance remarquable.
AUX ARTS ETC
Man beginnt sich rasch vom Geschehen auf der Bühne abzuwenden und an anstehende Besorgungen zu denken.
P.S. DIE LINKE ZÜRCHER ZEITUNG
Ein tollkühner Abend.
NZZ
Ein frustrierendes, weil sinnloses Unterfangen.
P.S. DIE LINKE ZÜRCHER ZEITUNG
«Back to the Roots» ist Theater in seiner grösstmöglichen Verweigerung
– und hinterlässt nicht nur im Hörnerv einen bleibenden Eindruck.
DER BUND
Die kongenialen Krachmacher rund um den Regisseur Michel Schröder schonen nichts und
niemanden, wenn sie die filmische Anarcho-Kultkomödie von Claude Faraldo auf die Bühne
bohren. (...) Wer sich bis zu den Wurzeln hinunter graben will, darf nicht zimperlich sein.
NZZ
Eine unbedingt als geglückt zu bezeichnende Regiearbeit (...) Laut und schmerzvoll.
P.S. DIE LINKE ZÜRCHER ZEITUNG
Akustisch ambitiös, intellektuell schlicht.
TAGES ANZEIGER
Sein Theater ist nicht oberflächliche Imitation, sondern tiefe Infektion.
ST. GALLER TAGBLATT
Eine geniale Groteske, die entdeckt werden will.
BASLER ZEITUNG
Ein stilsicheres Stück Radikaltheater (...) zum Weinen lustig.
NZZ TICKET
Nur - muss ich mir das antun?
P.S. DIE LINKE ZÜRCHER ZEITUNG
Gaudi pur: Das war für einen Stutz zu haben in der Performance Stützli-Revolte von
Michel Schröder und seinen schrägen Mitperformerinnen. Man warf den Obolus in ein
Kästchen, und schon ging es laut und kreischend los mit Revolutionssongs und fies parodierten
Sprüchen aus Zeiten, da Utopien noch etwas galten.
TAGES ANZEIGER
Das finden wir überhaupt nicht lustig. Dafür haben wir mal gekämpft. Das
dürft ihr nicht machen. Ihr seid Verräter.
KONSUMENTEN-REAKTION
Wozu diese ganze Energie? Was erzählt es mir mehr, als dass da eben viel Energie produziert
wird? Ist es das, dass mir vorgeführt wird, wie Lautstärke, Affekt und Affirmation Gewalt
ausüben?
RADIO DRS 2
Ein (Horror-) Trip, ein schwarzes Gift. Selber schuld, wer nicht davon schlürft,
beziehungsweise snifft.
NZZ
Ein Reflex auf gesellschaftlich vorgekaut demonstrierte Emotionsempfindungen
Alles ist nur noch Ritual des Rituals, nichts mehr echt, (...) nach den Enthüllungen
bleiben die Hülsen, sonst nichts, aber wer will schon mehr?
NZZ
Rumpf neben Rumpf, Hand neben Hand, Hodensack neben Hodensack.
DER LANDBOTE
Was Vanessa Brandestini, Monika Dierauer, Nils Torpus und Michael Wolf an Verlegenheit,
Tapsigkeit, Betretenheit und Irritation in Stimme, Körperhaltung und Blicken anzubieten haben,
ist in dieser Dichte schon ein kleines Meisterstück.
NZZ